Kondomtrockengestell

Vor Gebrauch wurde das Kondom angefeuchtet. Größenmäßig geeignet waren die Fischblasen vom Wels und dem bis zum 19. Jahrhundert sehr häufig vorkommenden Stör. Auch die gereinigte, gespaltene und getrocknete Darmhaut von Lämmern war eine begehrte biologische Membran, die als Kondom Verwendung fand. In beiden Fällen war die Elastizität gering, sodass das Kondom mit einem Bändchen oder einem Kautschukring am Penis festgehalten werden musste. Außerdem waren sie teuer; nach Gebrauch wurden sie daher gewaschen, vorsichtig getrocknet, zur Verhinderung von Bruchstellen mit Öl und Kleie eingerieben und wieder verwendet.

Zwei Metallstäbe ergeben ein Gestell mit vier Ausläufen die am Ende abgerundet sind. 

Inventarnummer
2305
Material
Metall
Größe in cm
18,4 x 3,8 x 3,8
Zustand
gut